2016

Auf dieser Seite finden Sie Berichte und Bilder von den Aktivitäten des Kneipp-Vereins Münden im Jahr 2016.

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04.07.16

Wo Werra sich und Fulda küssen

Hann. Münden. Eine Seefahrt, die ist lustig… eine Flussfahrt aber auch! Am Sonntag, 26. Juni 2016, hatte der Kneipp-Verein Münden zu einem Ausflug auf dem Fahrgastschiff „Europa“ der Rehbein-Linie eingeladen. An die 70 Personen waren gekommen und erlebten die Mündener Flüsse einmal aus einer anderen Perspektive. Zunächst ging es auf der Fulda bis nach Wilhelmshausen, nach einer gekonnten Bootsdrehung dann zurück und auf der Weser bis hinter den Ortsteil Gimte. Die Werra ließ man so zu sagen links liegen.

Start und Ziel der Rundreise waren der Bootsanleger auf dem Tanzwerder, nahe dem allseits bekannten Weserstein: Wo Werra sich und Fulda küssen… Na ja, der eine und die andere hatten sich über die Jahre hinweg hier ganz gewiss auch noch geküsst, wie nicht zuletzt die vielen Hochzeitsschlösser an der historischen Hängebrücke über die Fulda beweisen. Am Zusammenfluss von Fulda und Werra, wo aus eben diesem „Kuss“ die Weser entsteht (so besagt es die Aufschrift auf dem Weserstein), herrschte bereits munteres Treiben, als die „Europa“ zum Start der Reise anlegte.

Schon in alter Zeit spielte die Schifffahrt auf den drei Flüssen eine bedeutende Rolle für den Handel und Wandel in der Stadt Münden, die im Jahr 1183 erstmals urkundlich erwähnt wird. Damals hieß die Stadt noch Münden, nicht wie heute Hann. Münden. Die Flüsse waren über Jahrhunderte die wichtigsten Transportwege für den Nah- und Fernhandel. Durch das im Jahr 1247 vom Welfenherzog Otto I. von Braunschweig und Lüneburg verliehene Stapelrecht, das erst 1824 aufgehoben wurde, gelangte die Stadt zu einem beachtlichen Wohlstand. Im Dreißigjährigen Krieg ging es hier heiß her („Blutpfingsten“ 1626). Die Zeiten und die Technologien änderten sich. Im Jahr 1856 kam die Eisenbahn in die Stadt. Heute sind die Rundfahrten auf den Flüssen ein Touristenmagnet.

Das Fahrgastschiff wurde inzwischen am Anleger vertäut. Einer nach dem anderen marschierte über den schmalen Steg an Bord. Man mag es kaum glauben, aber jeder fand einen Platz, wahlweise im Restaurant auf Wogenhöhe im Unterdeck, unter dem Sonnendach auf dem Oberdeck oder unter freiem Himmel am Heck. Bei dem Ausflug mit dabei waren auch Teilnehmer der befreundeten Kneipp-Vereine aus Witzenhausen und Eschwege sowie weitere eingeladene Gäste.

Die Stimmung unter den Reisenden war bestens, das Wetter auch, und der Kuchen schmeckte. Was wollte man da noch mehr? Wer nicht gerade die links und rechts ruhig vorbei gleitende Natur bewunderte, hatte reichlich Gelegenheit neueste Neuigkeiten auszutauschen oder sich einfach nur zu entspannen und sich den leichten Wind um die Nase wehen zu lassen. Die Funktion einer Schleuse mal von innen zu sehen, das war nicht nur für den angehenden Kneippnachwuchs ein Erlebnis. Die Tillyschanze auf dem Rabanenkopf im Reinhardswald grüßte die Flussreisenden von oben.

Auf der insgesamt dreieinhalbstündigen Rundfahrt sammelte jeder seine eigenen Eindrücke. „Alles in allem war das eine gelungene Veranstaltung“, freute sich der 1. Vorsitzende Dieter Scheibe am Ende. Dem konnten alle Mitreisenden nur zustimmen. Zum Glück entsprach sogar die Rückkehr dem Zeitplan – und der Kneippianer Fritz war glücklich, noch das abendliche EM-Fußballspiel vom Anpfiff an vor dem heimischen Fernsehgerät miterleben zu können.

© Fotos: Kneipp-Verein Münden

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30.05.16

Wie ein Storch im Wasser

Hann. Münden. Mit einer munteren Feier auf der vereinseigenen Kneipp-Anlage im Klinikpark am Vogelsang eröffnete der Kneipp-Verein Münden am letzen Sonntag im Mai die diesjährige Wassertretsaison. Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt. Die Aktion war ein Event für Groß und Klein. Zum Glück hatte auch das Wetter ein Einsehen.

„Lernt das Wasser richtig kennen, und es wird euch stets ein verlässlicher Freund sein“, lehrte Sebastian Kneipp (1821-1897) seinen leidgeplagten Mitmenschen bereits vor über 150 Jahren. Das Thema ist heute so aktuell wie damals. Vielen sogenannten Zivilisationskrankheiten kann man mit einfachen, aber wirkungsvollen Mitteln sehr erfolgreich begegnen.

Mit 28 Jahren erkrankte der aus einfachen Verhältnissen stammende Kneipp an Tuberkulose. Ein schlimmes Schicksal, viele seiner Zeitgenossen fielen dieser Krankheit zum Opfer. Durch wiederholte Bäder in der eiskalten Donau gelang es ihm aber, die tödliche Infektion zu besiegen. Kneipp genas vollständig – und die Grundlage für seine inzwischen weltbekannte Wasserkur war damit geboren.

Dies und noch allerhand mehr berichtete Ortrud Blum vom Kneipp-Verein Witzenhausen den anwesenden Gästen. Fünf Elemente – Wasser, gesunde Ernährung, Heilkräuter, Bewegung und innere Ordnung – bilden die tragenden Säulen des Kneippschen Gesundheitskonzepts. Dazu gab die Kneipp-Gesundheitstrainerin allerhand Informationen und praktische Tipps für die Anwendung zu Hause.

Ob beim Wassertreten in Schüsseln oder Eimern aus dem Baumarkt, beim Barfußspaziergang über eine taufeuchte Wiese, ein wohltuender Wickel oder die Massage mit einer Bürste – das alles ist ebenso einfach wie gesund. „Besonders gut daran ist, dass man es leicht durchführen kann und dafür kaum Geld aufwenden muss“, hob Blum ergänzend hervor. Oder sagen wir es mit den Worten Kneipps: „Die Natur ist die beste Apotheke.“

Nach der Theorie ging es dann zur praktischen Anwendung in das Wassertretbecken. Die Tage zuvor hatten einige Kneippianer in vielen Arbeitsstunden die Anlage wieder betriebsbereit hergerichtet. „Nach 17 Jahren ist sie noch immer toll in Schuss“, freute sich der 1. Vorsitzende Dieter Scheibe. Das Wassertretbecken und das Armbad wird laufend mit frischem Bergquellwasser gespeist.

Und das kühle Nass wartete bereits auf die emsigen Wassertreter. Wie Wassertreten richtig funktioniert, machte Ortrud Blum vor. Immer einen Fuß aus dem Wasser heben und wieder absetzen. Das erinnert etwas an einen Storch, der durch die Wogen schreitet. So wirken die Kältereize am besten. Das Ganze auch nicht zu lange, denn der Körper soll die Kälte zwar spüren, aber nicht frieren. Junge und alte Kneippianer probierten es selbst aus.

Für den Kneipp-Nachwuchs organisierte der MitmachZirkus anschließend noch eine Kinderolympiade. Hier war besonders Bewegung angesagt, genau das Richtige um sich wieder aufzuwärmen. Mit Geschicklichkeit, Konzentration und Körperbeherrschung galt es möglichst viele Punkte zu sammeln. Die erfolgreichen Teilnehmer erhielten am Ende leckere Preise für ihr Können.

Die Kneipp-Anlage steht nun wieder allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

  

  

© Fotos: Kneipp-Verein Münden

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16.03.16

Reparatur der Kneipp-Anlage

Hann. Münden. Am 16. März machten sich bei schönstem Sonnenschein unser 1. Vositzender Dieter Scheibe und Vereinsmitglied Reinhard Goll auf, um die Kneipp-Anlage im Park des NZN zu reparieren. Es wurden neue Palisaden am Barfußpfad angebracht.

Die Instandhaltung dieser Anlage nimmt viel Zeit und Kraft in Anspruch und so sind wir immer auf der Suche nach Mitgliedern oder Freunden des Vereins, die Lust haben, mit anzupacken!

© Fotos: Kneipp-Verein Münden

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22.02.16

Erfreulicher Rückblick auf das Jubiläumsjahr

Hann. Münden. Das zurückliegende Berichtsjahr 2015 des Vereins stand ganz im Zeichen des 40-jährigen Vereinsjubiläums. Mehrere Veranstaltungen wurden für die Mitglieder organisiert und diese wurden gut angenommen.

Zu Beginn der Feierlichkeiten wurde eine sechstägige Busfahrt nach Bad Wörishofen organisiert, von der die Teilnehmer viel erwarteten. Bad Wörishofen ist das Zentrum der Kneipp-Bewegung und überraschte zum einen mit den vielen historischen Eindrücken von Pfarrer Kneipp und zum anderen mit dem Flair einer modernen Kurstadt. Die Erwartungen wurden voll erfüllt, da auch im Kurhotel die Kneippanwendungen sowie Unterkunft und Verpflegung den Erwartungen entsprachen. Ausflugsfahrten durch das Ostallgäu zum Geburtsort von Pfarrer Kneipp, nach Ottobeuren sowie zum Kloster Irsee rundeten die Jubiläumsfahrt ab.

Der Einladung zum Jubiläumsabend im Oktober nach Wiershausen folgten fast die Hälfte der Vereinsmitglieder. Ein Höhepunkt des Abends waren die artistischen Darbietungen des Mitmachzirkus, unserer Jugendgruppe im Verein. Alle Anwesenden waren begeistert und zollten viel Applaus. Eine Spende für die gelungenen Darbietungen bekam die Gruppe auch extra vom Kneipp-Bund Landesverband Niedersachsen-Bremen. Eine neue Kneipp-Broschüre wurde anlässlich des 40-jährigen Jubiläums erstellt, welche die Angebote und Aktivitäten des Vereins beinhaltet.

Ehrungen

Eine silberne Ehrennadel mit Urkunde für 25-jährige Mitgliedschaft erhielt Gisela Charrier.

Je eine bronzene Ehrennadeln für zehnjährige Mitgliedschaft wurde überreicht an: Barbara Steiner, Helga Geburt, Sabine Becker, Christine Winkelbach, Karin Schmidt, Barbara Weidner, Birgit Nolte, Wolfgang Nolte, Dr. Horst Barnikol, Walter Beinhorn und Franz Diek.

Weitere Mitglieder wurden geehrt für ihre ehrenamtliche Mitarbeit: Hannelore Andrecht, Hannelore Scheibe, Iris König (Schatzmeisterin), Ilse Herrmann, Dieter Huber, Karsten Rohlfs (2. Vorsitzender) Renate Loose (Schriftführerin), Ute Diek, Lutz Stengel und Bettina Mergard.

© Fotos: Kneipp-Verein Münden

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