2017

Auf dieser Seite finden Sie Berichte und Bilder von den Aktivitäten des Kneipp-Vereins Münden im Jahr 2017.

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15.09.17

Herz der Alpen

Gschnitz/Tirol. Der Kneipp-Verein Münden lud in diesem Jahr zur Fahrt ins Gschnitztal ein, eines der schönsten Täler der Alpen und eine wunderbare Ferienregion mit über 500 km bestens markierten Wanderwegen. Das Quartier für drei Nächte war das Hotel Kirchdach in Gschnitz, ein schönes Fleckchen in Tirol, eingebettet von den Bergen der Stubaier Alpen in 1242 m Höhe, fernab von Stress und Hektik. Familie Abentung, die Gastgeber, empfing die Reisegruppe mit einem Zirbenschnaps.

Am ersten Tag begrüßte uns Reiseleiter Roland Amor ganz herzlich und führte uns mit Busfahrer Michael Schäfer in die Dolomiten mit grandiosem Blick auf den Rosengarten, ein Bergmassiv der Dolomiten. Es liegt zwischen dem Tierser Tal, dem Eggental und Fassatal. Vorbei ging es an riesigen Apfelplantagen und weitläufigem Weinanbau. Dort in Südtirol werden jährlich 750.000 hl Wein hergestellt und fast 1 Million Tonnen Äpfel geerntet. Auf 1753 m Höhe erreichten wir den Karerpass (Provinz Trentino) und nutzten die Gelegenheit zum Mittagessen im Hotel Latemar.

Die Tour ging weiter vorbei am Karersee (ein geschütztes Naturdenkmal) am Latemargebirge, durch das Eggental über Deutschnofen nach Maria Weißenstein, dem größten Wallfahrtsort in Südtirol. Das leuchtend weiße Kloster wurde im 15. Jahrhundert errichtet, später wurde die Basilika angeschlossen und wird von ca. 100.000 Gästen jährlich besucht. Reiseführer Roland führte uns über die Südtiroler Weinstraße zum wärmsten See Südtirols, dem Kalterer See. In Kaltern, einem der schönsten Weindörfer der Welt, konnten wir den „Südtiroler Gewürztraminer“ verkosten und auch Wein und Südtiroler Köstlichkeiten mit nach Hause nehmen.

Am nächsten Tag stand eine Fahrt ins Stubaital an. Vorbei am Patscherkofel, dem „Hausberg der Innsbrucker“ mit einer Höhe von 1400 m, wo 1964 und 1976 die Olympischen Winterspiele stattfanden. Über die 190 m hohe Europabrücke fuhr der Bus zur Gemeinde Mutters, am Fuße der Nockspitze gelegen. Dort machte die Gruppe einen Rundgang durch den reizvollen Ort mit herrlichen Bauernhäusern und üppig blühenden Blumen am Balkon und in den Gärten.

Weiter ging die Fahrt durch Götzens mit seiner schönen Dorfkirche im Rokokostil, durch den Ort Axams ins wildromantische Sellraintal. Nach einer kurzen Pause in Grinzens am Sellrain ging die Fahrt weiter in den bekannten Wintersportort Kühtai in 2020 m Höhe. Dort gibt es 41 km Pisten und 11 Skilifte, weitere Hotels werden noch gebaut, die im Winter voll ausgebucht sind, im Sommer ist dort eher Nebensaison.

Am Finstertalstausee ging es vorbei talabwärts ins Ötztal, das sich 67 km lang erstreckt. In der Ortschaft Ötz kehrten die Reisenden im „Posthotel Kassl“ ein, dort wurde eine leckere Schinken-Brotzeit und Palatschinken mit Marillen serviert. Anschließend wurde der besucherfreundliche Ort mit seinen schmucken Häusern mit Wandmalereien erkundet. Nach dem Aufenthalt am „Stuibnfall“, Tirols größtem Wasserfall mit 159 m Fallhöhe, ging die Fahrt zurück zum Hotel. Reisebegleiter Roland verabschiedete sich, er hat uns mit seinem umfassenden Wissen amüsant durch seine Heimat geführt. Zum Abschluss des Tages wurde die Gruppe (leider bei Regen) mit dem Hüttentaxi auf die urige Laponesalm gebracht. Dort erwartete die Gruppe ein rustikales Bauernbüfett mit Schmankerln aus der Tiroler Küche sowie zünftige Alpenmusik mit Akkordeon, Trompete und Gesang. Die Stimmung mit „flüssiger Birne“ war super und es wurde das Tanzbein geschwungen.

Am vierten Tag startete der Bus über Innsbruck, Achensee (größter See Tirols) und Tegernsee Richtung Bad Hersfeld, zum Abendessen im „Hotel Hess“. Nach einer wunderbar organisierten Reise durch den Vorstand des Kneipp-Vereins Münden kehrten die Kneippianer – voll von den beeindruckenden Erlebnissen – in ihre Heimat zurück.

© Text und Fotos: Kneipp-Verein Eschwege

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29.05.17

Es darf wieder gekneippt werden

Hann. Münden. Das Wetter stimmte, die Stimmung auch. Mit einem Familienfest an der vereinseigenen Wassertretstelle im Klinikpark am Vogelsang eröffnete der Kneipp-Verein Münden am letzten Sonntag im Mai die diesjährige Kneipp-Saison. Rund fünfzig Mitglieder und Gäste waren bei sommerlichen Temperaturen der Einladung gefolgt und nutzen die Gelegenheit, sich zu informieren, zu kneippen (Wassertreten) und sich mit dem einen oder anderen auszutauschen. Dazu gab es Getränke, Kuchen und andere Leckereien.

„Lernt das Wasser richtig kennen, und es wird euch stets ein verlässlicher Freund sein“, lehrte Sebastian Kneipp (1821-1897) seinen leidgeplagten Mitmenschen bereits vor rund 150 Jahren. Um das Jahr 1846 erkrankte der aus einfachen Verhältnissen stammende Kneipp an Tuberkulose. Ein schlimmes Schicksal, viele seiner Zeitgenossen fielen dieser Krankheit zum Opfer. Durch wiederholte Bäder in der eiskalten Donau gelang es ihm aber, die tödliche Infektion zu besiegen. Kneipp genas vollständig – und die Grundlage für seine inzwischen weltbekannte Wasserkur war damit geboren.

„Ein gesundes Leben kann so einfach sein“, ließ die Gesundheitstrainerin Ortrud Blum vom befreundeten Kneipp-Verein Witzenhausen in ihrem Vortrag wissen. Sie gab allerhand praktische Tipps, wie man mit einfachen Mitteln viel für die eigene Gesundheit tun kann. Ganz im Sinne Kneipps ist die Anwendung von Wasser zur Förderung der Durchblutung und zur Stärkung des Immunsystems. Mit Schüsseln oder Eimern aus dem Baumarkt kann jeder ohne großen Aufwand zu Hause das Wassertreten praktizieren. Blum zeigte, wie es geht, und der Kneipp-Nachwuchs probierte es zur Demonstration sogleich aus.

In der Wassertretanlage führte Ortrud Blum vor, wie dort das Kneippen richtig durchgeführt wird. „Immer einen Fuß aus dem Wasser heben und wieder absetzen“, erklärte die Gesundheitstrainerin. Das sieht aus wie ein Storch, der durch die Wogen schreitet, aber genau so wirken die Kältereize am besten auf den Körper ein. Das Ganze darf auch nicht zu lange betrieben werden, denn „der Körper soll die Kälte zwar spüren, aber nicht frieren“, so Blum.

Sodann präsentierte die Witzenhäuserin noch weitere nützliche Anwendungen und Hausmittel, die für die Gesundheit förderlich sind. So etwa das morgendliche Bürsten des Körpers zur Förderung der Durchblutung – ganz nach der Devise: Die Bürste am Morgen vertreibt manche Sorgen. Und der Vereinsvorsitzende Dieter Scheibe wurde vor aller Augen frisch gewickelt, nämlich mit einem fachgerechten Halswickel. Damit lässt sich so mancher unangenehmen Entzündung im Hals schnell und erfolgreich zu Leibe rücken.

Für die anwesenden Kinder veranstaltete der MitmachZirkus, die multikulturelle Jugendgruppe des Vereins, außerdem Kneipp-Spiele zum Mitmachen. Dabei ging es insbesondere um Bewegung, Geschicklichkeit und Konzentration. Seilspringen, Akrobatik, Tuchtransport (ohne Hände), Zielwerfen und Hula-Hoop standen auf dem Programm. Genau das richtige, um sich nach dem Wassertreten wieder aufzuwärmen. Wer den Parcours erfolgreich absolvierte, erhielt für seine gesammelten Punkte am Ende einen Preis.

„Unsere Kneipp-Anlage ist noch immer sehr gut in Schuss“, freut sich Scheibe nicht ohne Stolz. Fleißige Kneippianer sorgen Jahr für Jahr dafür, dass die Becken und Sitzgelegenheiten stets sauber und während der Saison für alle interessierten Nutzer betriebsbereit sind. Auch er legt regelmäßig mit Hand an. Das Wassertretbecken und das Armtauchbad werden auf natürliche Weise ständig mit frischem Bergquellwasser aus dem Parkteich gespeist. Die Kneipp-Anlage steht nun wieder allen, die sie einmal ausprobieren oder regelmäßig nutzen möchten, kostenfrei zur Verfügung. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

  

© Fotos: Kneipp-Verein Münden

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15.05.17

MitmachZirkus für seine Arbeit ausgezeichnet

Koblenz. Im Rahmen der 20. Bundesversammlung des Kneipp-Bundes, der Dachorganisation aller Kneipp-Vereine in Deutschland mit Sitz in Bad Wörishofen, wurde der MitmachZirkus (MiZi) des Kneipp-Vereins Münden für sein Engagement auf den Gebieten Jugend, Integration und Soziales ausgezeichnet. Vor dem Plenum der Landesverbandsvorsitzenden, Delegierten und Gäste erhielt die Mündener Kneipp-Jugendgruppe viel Lob für ihre bislang geleistete Arbeit.

Als besonderes Dankeschön wurde ihnen aus den Händen der Präsidentin Marion Caspers-Merk, die sich nicht mehr zur Wahl stellte, und der Bundesgeschäftsführerin Annette Kersting eine Spende von 200 Euro überreicht. Die jungen Akteure des MiZi mit ihren Trainerinnen Sultane und Manal Simo bedankten sich mit einer kleinen aber feinen Zirkusshow. Die Vorführung fand im Versammlungsaal in der Rhein-Mosel-Halle vor einem wunderschönen Panoramablick auf den Rhein statt. In seinem Vortrag berichtete zuvor der stellvertretende Vorsitzende des Kneipp-Vereins Münden, Karsten Rohlfs, über die Arbeit und das Konzept der Gruppe.

Der MiZi bezeichnet sich selbst als multikulturelle Sportgruppe. Dabei sei die Tatsache, „multikulturell“ zu sein, in der heutigen Zeit für sich genommen nichts Außergewöhnliches mehr. Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2015 haben mehr als 17 Millionen Menschen in Deutschland einen sogenannten Migrationshintergrund, das ist etwa jeder fünfte Einwohner. „In unserem Land werden heute vermutlich mehr Sprachen gesprochen, als damals beim Turmbau zu Babel – aber irgendwie verstehen wir uns trotzdem noch ganz gut“, stellte Rohlfs mit einem Schmunzeln fest.

Das bunte Sportangebot für Kinder und Jugendliche im MiZi hebt sich inhaltlich allerdings durchaus ab. Ausgeübt werden verschiedene Zirkuskünste, wie zum Beispiel Akrobatik, Balancieren, Einradfahren, Jonglieren, Pantomime, Clownerei und anderes mehr. Der Name „MitmachZirkus“ ist dabei gleichsam Programm. „Unter der Anleitung unserer Trainerinnen kann jeder mit etwas Mut und Geschick selbst zu einem Zirkusartisten werden“, ließ der Vizevorsitzende wissen.

Bei allen Aktivitäten des Kneipp-Vereins Münden stehe die Gesundheit an erster Stelle, das gelte auch für den MiZi. Alle akrobatischen Übungen bestehen daher ausschließlich aus natürlichen Bewegungsformen. Im Mittelpunkt steht die Schulung von Gleichgewicht, Rhythmus, Konzentration und Körperbeherrschung. „Das Ganze ist nicht nur gesund im Sinne des Kneippschen Konzepts, es macht dazu auch noch jede Menge Spaß“, hob Rohlfs hervor. Die Inhalte basieren schwerpunktmäßig auf den Elementen „Bewegung“ und „innere Balance“.

Durch seine Integrationsarbeit ist der Kneipp-Verein Münden nach wie vor gut vernetzt mit anderen Organisationen und Einrichtungen vor Ort. Ein erfreuliches Beispiel: Seit Herbst 2015 betreibt der Verein in Zusammenarbeit mit der Türkisch-islamischen Gemeinde neben dem MiZi noch ein offenes Sportangebot für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge. Dort treffen sich einmal in der Woche Jugendliche aus Afghanistan, Eritrea, Somalia, Syrien und anderen Ländern, um gemeinsam Fußball zu spielen. „Auf diese Weise schaffen wir für viele junge Flüchtlinge die Grundlage für ein gesundes Leben in der Fremde“, hob Rohlfs hervor.

„Natürlich sind wir im Kneipp-Verein bemüht, mit unseren Aktivitäten stets auf der Höhe der Zeit zu sein. Doch das nicht um jeden Preis. Zeit zu haben für das Miteinander, etwas Ruhe und Konzentration auf die eigenen Fähigkeiten, bei allem Stress im Alltag, das hat für uns einen hohen Stellenwert“, so Rohlfs. „Viele kommen gern zu uns, weil wir den richtigen Mix im Angebot haben – oder weil es bei uns ganz einfach Spaß macht.“ Sein Fazit: „Unser buntes Miteinander im Kneipp-Verein in Kombination mit den attraktiven Inhalten im Sinne Sebastian Kneipps, das ist schon etwas ganz Besonders.“

Nach dieser Auszeichnung würde sich der Kneipp-Verein Münden freuen, vielleicht bei dem einen oder anderen das Interesse am Kneipp-Konzept und am MiZi geweckt zu haben. Neueinsteiger sind immer herzlich willkommen. Die Übungszeiten des MiZi sind mittwochs um 17.30-19.00 Uhr und samstags um 10.00-12.00 Uhr in der Sporthalle Werraweg. Nähere Infos gibt es unter Tel. 05541 72226.

© Fotos: Kneipp-Bund

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19.03.17

Großer Bahnhof zur Jahreshauptversammlung

Hann. Münden. Die Mitglieder erschienen zahlreich, zahlreicher… und noch zahlreicher. Was für ein Überraschung! Insgesamt standen 56 Namen auf der Anwesenheitsliste, als der Vorsitzende Dieter Scheibe die diesjährige Jahreshauptversammlung des Kneipp-Vereins Münden eröffnete. Der beachtliche Zulauf mag an der ungewöhnlichen Örtlichkeit der Versammlung gelegen haben. Erstmals traf man sich in der neuen Gaststätte „Voie 1“ (auf Deutsch „Gleis eins“) mitten in der Bahnhofshalle, wo sonst tagsüber gewöhnlich Zugreisen ihren Anfang oder ihr Ende nehmen. Großer Bahnhof für den Kneipp-Verein, so zu sagen. Das machte bestimmt den einen oder anderen neugierig. Vielleicht waren es aber auch die vielfältigen Aktivitäten des Kneipp-Vereins Münden im zurückliegenden Jahr, welche die Mitglieder durch ihr zahlreiches Kommen und dann auch durch ihren Applaus bei den Vorträgen honorierten.

„Das zurückliegende Jahr 2016 war für uns ein sehr erfolgreiches und aktives Jahr“, führte der Vorsitzende in seinem Rückblick aus. Die verschiedenen Angebote, Kurse und Veranstaltungen des Vereins sowie die durchgeführten Kultur- und Bildungsreisen fanden ein erfreulich positives Echo. Unter den vielen Aktivitäten besonders hervorzuheben waren laut Scheibe das Familienfest zur Saisoneröffnung der vereinseigenen Kneipp-Anlage im Klinikpark am Vogelsang im Mai, die spontane Bootstour auf Fulda und Weser unter dem Motto „Schifffahrt Ahoi!“ im Juni, eine Vier-Tages-Fahrt nach Wiesmoor in Ostfriesland im September, die seit Jahren beliebte „Schnupperkur“ im Kneipp-Hotel Heikenberg in Bad Lauterberg im Oktober sowie ein vorweihnachtliches Schnitzelbüffet in Wiershausen im Dezember.

Hinzu kamen verschiedene Vorträge zu Gesundheitsthemen sowie mehrere Theaterbesuche, die gemeinsam mit den befreundeten Kneipp-Vereinen aus Witzenhausen und Eschwege durchgeführt wurden. Die Kinder und Jugendlichen des MitmachZirkus (kurz „MiZi“) haben mit ihren munteren akrobatischen Darbietungen ganz erheblich zum Gelingen der Vereinsfeste beigetragen, außerdem präsentierten sie sich bei verschiedenen Veranstaltungen in der Stadt. „Alt und Jung waren von den Vorführungen begeistert“, lobte Dieter Scheibe den aktiven Kneipp-Nachwuchs. Ein weiteres Betätigungsfeld ist der Sport mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen, der als offenes Angebot weiterhin sehr gut angenommen wird.

Nach den Berichten der Kurs- und Spartenleiter wies der Vorsitzende darauf hin, dass sich alle Aktivitäten des Vereins an den „fünf Säulen“ der Kneippschen Gesundheitslehre – Bewegung, Wasseranwendungen, Heilkräuter, gesunde Ernährung und Lebensordnung – ausrichten. Mit seinem Jahresmotto „Stille – Quelle der Kraft“ hebt der Kneipp-Bund, die Dachorganisation aller Kneipp-Vereine in Deutschland, in diesem Jahr die fünfte Säule besonders hervor. Hierzu bietet der Kneipp-Verein Münden aktuell zwei Yoga-Kurse (montags und donnerstags), einen Qigong-Kurs (dienstags), Fasten und Entschlacken sowie Atemtechnik (beides nach Vereinbarung) und den Kurs „Spielend fit im Kopf“ (donnerstags) an. Alle laufenden Kurse sind zur allgemeinen Zufriedenheit gut besucht.

Auch für 2017 hat sich der Kneipp-Verein Münden wieder einiges vorgenommen. Vom 7. bis 10. September soll es eine Busreise ins Gschnitztal in Tirol (Österreich) geben. Außerdem sind Theaterfahrten zu den Festspielen in Eisennach („Luther – Rebell wider Willen“ am 7. Mai), Bad Gandersheim („Saturday Night Fever“ am 16. Juli) und Bad Hersfeld („Titanic“ am 8. August) geplant. Mit den Kneipp-Freunden aus Witzenhausen und Eschwege hatte es hierzu bereits eine Terminabstimmung gegeben. Wanderungen und Tagesveranstaltungen werden kurzfristig geplant und rechtzeitig zuvor bekannt gegeben. Und natürlich wird auch in diesem Jahr wieder im Herbst (29. Oktober bis 5. November) im Kneipp-Kurhotel in Bad Lauterberg „geschnuppert“. Für zwei neue Kurse, Pilates und Rückenschule, werden noch interessierte Teilnehmer gesucht.

Bei den turnusmäßig durchgeführten Wahlen erhielt der Vorstand erfreulichen Zuwachs. Helga Quentin wurde als zweite stellvertretende Vorsitzende neu in den Vorstand gewählt. Die übrigen Amtsinhaber des Vorstandes (Vorsitzender Dieter Scheibe, stellvertretender Vorsitzender Karsten Rohlfs, Schatzmeisterin Iris König, Schriftführerin Renate Loose) und des Beirats wurde in ihren Ämtern bestätigt.

Für die fast 25 Jahre ihrer aktiven Tätigkeit als Übungsleiterin in zwei Sportgruppen („Fit durch Gymnastik“ und „Fit in den Tag“) sowie für ihre langjährige Mitarbeit im Beirat des Kneipp-Vereins Münden wurde Doris Kirschhöfer zum Ehrenmitglied ernannt. Als „Mann für alle Fälle“, der immer da ist, wenn der Verein eine helfende Hand braucht, erhielt Fritz Cauers eine silberne Ehrennadel mit Urkunde überreicht. Er war es dann auch, der als Versammlungsleiter für die Wahl des Vorsitzenden erneut wie so oft zur Stelle war. Silberne Ehrennadeln mit Urkunde für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Ursula Rogacki, Doris Mengel, Hilmar Kirschhöfer und Dieter Scheibe. Je eine bronzene Ehrennadeln für zehnjährige Mitgliedschaft ging an Gisela Quitschalla, Heidrun Seitz, Helga Schmuck, Helga John, Adelheid Gawlytta, Christine und Lisa Messerschmidt sowie Günter Fraatz.

Bei so vielen Berichten und Ehrungen spendierte der Verein für alle Anwesenden noch einen kleinen Wurstimbiss mit Nudel- und Kartoffelsalat. Zum Glück war trotz der großen Teilnehmerzahl für alle reichlich da. Vielleicht trug auch dies noch ein wenig zu dem guten Zuspruch der Versammlung bei.

© Fotos: Kneipp-Verein Münden

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