2018

Auf dieser Seite finden Sie Berichte und Bilder von den Aktivitäten des Kneipp-Vereins Münden im Jahr 2018.

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28.10.18

Auszeichnung für unsere „Stillen Stars“

Osterode. Bei der Ehrenamtsgala „Stille Stars des Sports“ des Kreissportbundes Göttingen-Osterode (KSB) standen als Geehrte auch vier fleißige Helfer, Übungsleiter und Vorstandsmitglieder des Kneipp-Vereins Münden auf der Bühne der Stadthalle in Osterode am Harz. Ausgezeichnet wurden Sonja Sasse („Stille Stars der Sportpraxis“), Stefan Heide („Stille Stars für alle Fälle“), Vita Tsipi („Stille Stars von morgen“) und Helga Quentin („Stille Stars der Vereinsführung“). Zwischen den Ansprachen der Ehrengäste zu den vier Kategorien und den Überreichungen der Urkunden an die Geehrten gab es ein tolles Show- und Sportprogramm zu sehen. Eine Laudatio wurde sogar singend vorgetragen.

Oben präsentieren sich unsere Geehrten mit einigen mitgereisten Kneippianern zum gemeinsamen Gruppenbild. Wir gratulieren und sagen von hieraus ebenfalls Dankeschön für euer Engagement. Nachfolgend noch ein paar Eindrücke von der Gala des KSB für die ehrenamtlich Tätigen in den Vereinen.

© Fotos: Karsten Rohlfs

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11.09.18

Fahrt nach Wiesmoor am Ottermeer

Wiesmoor. Der Kneipp-Verein Münden organisierte in diesem Jahr eine Fahrt in die Blumenstadt Wiesmoor am Ottermeer. Mit Michael, dem Busfahrer, ging es mit 50 Teilnehmern (davon 14 aus Eschwege) frühmorgens los über die Autobahn Richtung Norden. In der Mittagszeit wurde die Stadt Oldenburg erreicht, wo man nach Herzenslust durch die wunderschöne Innenstadt bummeln und im netten Straßencafé einen leckeren Salatteller oder einen erfrischenden Eisbecher zu sich nehmen konnte.

Am frühen Abend wurde das Hotel „Auerhahn am Ottermeer“ erreicht. Es liegt mitten in der 80 ha großen Moor- und Seenlandschaft. Die reizvolle, naturnahe Umgebung mit dem 13 ha großen Ottermeer wurde gleich nach Ankunft erkundet, manche wanderten den über 3 km langen Rundweg entlang, vorbei am Moorstrandbad. Zum Surfen und Bootfahren ist das Ottermeer bestens geeignet. Zum Abendessen servierte die Chefin und ihr Team typisch ostfriesische Spezialitäten, insbesondere schwärmten alle von dem ganz vorzüglichen „Matjes“.

Am nächsten Tag wurde die Reisegruppe von Reiseleiter Gerd Grimm bei der Rundfahrt durch Ostfriesland begleitet. Er wusste viel zu erzählen und führte uns an die sehenswerten Orte, wie Ostgroßefehn mit einer alten Mühle. Sie war bis 1968 in Betrieb und ist auch heute noch voll funktionsfähig. Unter dem Reetdach kann man in einem Standesamt-Zimmer heiraten. Viele Orte haben die Endung „Fehn“, das ist holländisch und bedeutet „Moor“.

Vorbei an der Residenzstadt Aurich, bekannt durch die Pferdezucht, führte Herr Grimm die Gruppe zum schiefsten Turm der Welt, nein… nicht nach Pisa... Der schiefste Turm steht in Suurhusen in Ostfriesland, eine kleine Dorfkirche mit einem Friedhof außen herum, sehr idyllisch gelegen. Durch Senkung des Untergrundes hat sich diese Kirche verzogen. Darüber erzählte ein „echter Ostfriese“ mit großer Leidenschaft. In Emden angekommen, spazierten wir kurz durch die Innenstadt, vorbei an dem Haus von Otto Waalkes. Bei Regen machte es weniger Spaß zu bummeln, so wurde die Stadtführung per Bus durchgeführt.

Die Fahrt ging weiter nach Greetsiel mit seinem historischen Hafen und der größten Krabbenkutterflotte Ostfrieslands. Beim Spaziergang durch den Ort konnten wir die berühmten und gut erhaltenen Zwillingsmühlen sehen. Das romantische Fischerdorf im Landkreis Aurich lud zum Bummeln, Stöbern und kulinarischem Genießen ein.

Der 3. Tag, die Fahrt über die Grenze nach Holland, wurde ebenfalls von Reiseleiter Gerd Grimm begleitet. In Groningen (ca. 200.000 Einwohner) stand eine Grachtenfahrt durch die Altstadt auf dem Programm. Anschließend wurde der Fischmarkt besucht und die beliebten Kibbelinge , eine niederländische Fischspezialität verkostet (mundgerechte Seelachswürfel mit Backteig überzogen und frittiert). Einige Teilnehmer unternahmen mit dem Reiseleiter eine kleine Stadtführung, andere genossen einen Stadtbummel mit Kaffeetrinken auf dem sonnigen, quirligen Marktplatz.

Im Hotel wieder angekommen, gab es ein liebevoll hergerichtetes Büfett mit Fleisch, Matjes, Gemüse, Bratkartoffeln und Salat, Vorsuppe und Dessert. Danach wurde kräftig das Tanzbein geschwungen und so manche lustige Einlage wurde vom Hause geboten.

Der nächste Tag war leider schon der Rückreisetag. Nach Verabschiedung von der netten Chefin ging die Fahrt über Varel nach Bremen, wo die Möglichkeit bestand, die schöne Altstadt mit vielen historischen Gebäuden, dem St. Petri Dom und die Bronzefigur „Bremer Stadtmusikanten“ zu besichtigen. Zum Tag des offenen Denkmals war das prächtige Rathaus geöffnet. Ganz in der Nähe steht der Bremer Roland, eine riesige Steinfigur und Symbol für die Handelsfreiheit. Das Bummeln und gemütliche Shoppen durch das „Schnoorviertel“ (ältestes Viertel von Bremen) mit seinen schmalen Gassen, kleinen, schmalen Häusern und Geschäften war besonders schön.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Weserpromenade „Schlachte“ mit Bier-, Sommergärten, Schifffahrten und Trödelmarkt. Bei herrlichem Sonnenschein ging die Reise seinem Ende zu, es waren erlebnisreiche, wunderschöne Tage in fröhlicher Runde. Ein großes „DANKESCHÖN“ an die Organisatoren des Kneipp-Vereins Münden.

© Text und Fotos: Kneipp-Verein Eschwege

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31.05.18

Parodistische Wechselbäder und Wassertreten für die Gesundheit

Hann. Münden. Die Sonne lachte vom Himmel, genau das richtige Wetter zum Wassertreten. Mit einem Familienfest an der vereinseigenen Wassertretstelle im Klinikpark am Vogelsang eröffnete der Kneipp-Verein Münden am Sonntag (27. Mai) die diesjährige Kneipp-Saison. Viele Mitglieder und Gäste waren bei sommerlichen Temperaturen der Einladung gefolgt und nutzen die Gelegenheit, sich zu informieren, zu kneippen (Wassertreten) und sich mit dem einen oder anderen auszutauschen. Für alle gab es reichlich Getränke, Waffeln, Kuchen und andere Leckereien.

Mit einer Parodie über die „Kneipp-Wechselbäder-Kur“ (nicht ganz frei erfunden) wurden die Gäste auf fröhliche Weise eingestimmt. Der Vereinsvorsitzende Dieter Scheibe zeigte im Kostüm von Pfarrer Kneipp mit viel Humor an einem mitwirkenden Kneippianer, wie es funktioniert, sich gesund zu halten. Der Patient auf dem Stuhl machte es vor. Es schien tatsächlich ganz einfach zu sein mit der Gesundheit. Eine Schüssel mit warmem und eine Schüssel mit kaltem Wasser helfen offenbar in allen möglichen und unmöglichen Lebenslagen.

Das muntere Spektakel hatte allerdings einen durchaus sachlichen Hintergrund: „Lernt das Wasser richtig kennen, und es wird euch stets ein verlässlicher Freund sein“, lehrte Sebastian Kneipp (1821-1897) seinen leidgeplagten Mitmenschen bereits vor rund 160 Jahren. Um das Jahr 1846 erkrankte der aus einfachen Verhältnissen stammende Kneipp an Tuberkulose. Ein schlimmes Schicksal, viele seiner Zeitgenossen fielen dieser Krankheit zum Opfer. Durch wiederholte Bäder in der eiskalten Donau gelang es ihm aber, die tödliche Infektion zu besiegen. Kneipp genas vollständig – und die Grundlage für seine inzwischen weltbekannte Wasserkur war damit geboren.

Die Mündener Kneippianer konnten das Kneippen, das inzwischen zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO gehört, im Wassertretbecken sogleich selbst ausprobieren. Kneipp-Mitglied Fritz Cauers erklärte, wie es richtig durchgeführt wird: „Immer einen Fuß aus dem Wasser heben und wieder absetzen.“ Das sieht aus wie ein Storch, der durch die Wogen schreitet, aber genau so wirken die Kältereize am besten auf den Körper ein. Kneippen fördert die Durchblutung und stärkt das Immunsystem. Das Ganze darf allerdings nicht zu lange betrieben werden, denn der Körper soll die Kälte zwar spüren, aber nicht frieren. Zur Kneipp-Anlage gehören neben dem Wassertretbecken auch noch ein Armtauchbad, ein Barfußpfad und mehrere Ruhebänke.

Für die anwesenden Kinder veranstaltete der MitmachZirkus, die multikulturelle Jugendgruppe des Vereins, auf der Wiese Kneipp-Spiele für Groß und Klein zum Mitmachen. Dabei ging es insbesondere um Bewegung, Geschicklichkeit und Konzentration. Seilspringen, Akrobatik und Yoga, Tuchtransport (ohne Hände), Zielwerfen und Hula-Hoop standen hier auf dem Programm. Genau das Richtige, um sich nach dem Wassertreten wieder aufzuwärmen. Wer den Parcours erfolgreich absolvierte, erhielt für seine gesammelten Punkte am Ende einen Preis.

„Unsere Kneipp-Anlage aus dem Jahr 2005 ist auch diese Saison wieder bestens in Schuss“, freute sich Scheibe nicht ohne Stolz. Fleißige Kneippianer sorgen Jahr für Jahr dafür, dass die Becken, der Barfußpfad und die Sitzgelegenheiten stets sauber und während der Saison für alle interessierten Nutzer betriebsbereit sind. Auch er selbst legt regelmäßig mit Hand an. Das Wassertretbecken und das Armtauchbad werden auf natürliche Weise ständig mit frischem Bergquellwasser aus dem Parkteich gespeist. Die Kneipp-Anlage steht nun wieder allen, die sie einmal ausprobieren oder regelmäßig nutzen möchten, kostenfrei zur Verfügung. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

  

© Fotos: Kneipp-Verein Münden

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18.03.18

Ein erfolgreiches Jahr aktiv und gesund

Hann. Münden. Allerhand Berichte über gesunde, gesellige und aufsehenerregende Aktivitäten mit Kartoffelsuppe und Wurst. So könnte man die diesjährige Jahreshauptversammlung des Kneipp-Vereins Münden kurz und knapp auf den Punkt bringen. Na ja, es gab auch noch etwas mehr: Ehrungen standen beispielsweise gleich zu Anfang auf der Tagesordnung, und zwar für langjährige Mitglieder sowie für fleißige Helfer vor und hinter den Kulissen.

Die Ehrungen: Je eine goldene Ehrennadel für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft erhielten Hildegard Labusch und Hartmut Thiedemann. Silberne Ehrennadeln mit Urkunde für 25-jährige Mitgliedschaft wurden an Rita Gecius und Karl Schäfer überreicht. Bronzene Ehrennadeln für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten Helga Heinrich, Betina Jogsch-Nemitz, Inge Krohn, Monika Hartmann, Erika Sittig, Hannelore Pfaff, Lieselotte und Horst Gütebier. Das älteste Vereinsmitglied, Erika Sittig (91 Jahre), wurde ebenfalls mit einer Urkunde geehrt. Ihre Teilnahme zeigte, Kneipp hält gesund bis ins hohe Alter.

Ein besonders Dankeschön des Vorstandes gab es für die Bürohelferinnen Renate Loose und Ilse Hermann, für Schatzmeisterin Iris König Vereins, für die Vereins-„Reiseleiter“ Karl-Heinz Andrecht und Helga Quentin (zugleich stellvertretende Vorsitzende) sowie für Ute Diek, Hannelore Andrecht und Hannelore Scheibe.

Die Mitgliederversammlung fand im großen Saal des Mündener Mehrgenerationenhauses statt. Das generationenübergreifende Konzept der Einrichtung ist für den Kneipp-Verein Münden ein aktuelles Thema. Handlungsfelder zu finden, in denen Alt und Jung zusammenkommen und voneinander profitieren, ist eine große Herausforderung für die Zukunft. Kneipp bietet durchaus Ansatzpunkte für ein solches Miteinander und Füreinander in der Praxis.

Der 1. Vorsitzende Dieter Scheibe ließ in seinem Jahresrückblick die großen und kleinen Highlights noch einmal Revue passieren. Das Jahr 2017 war für den Kneipp-Verein Münden wieder reich an Aktivitäten und Veranstaltungen. Für die meisten Anwesenden rief der Bericht viele schöne Erinnerungen wach. Die Kurs- und Spartenleiter berichteten sodann über ihre Arbeit. Ihr Blick ging zurück und häufig auch schon nach vorn.

Als besonderen Höhepunkt im vergangenen Jahr hob Scheibe die Viertagesfahrt ins Gschitztal in Tirol (Österreich) hervor. Die Schönheit der Alpenlandschaft habe die Mitreisenden stark beeindruckt. Gut angenommen waren auch die Theaterfahrten zu den Festspielen nach Bad Gandersheim, Bad Hersfeld und Eisenach sowie der Besuch des Hamelner Weihnachtsmarktes. Auch das Familienfest zur Eröffnung der Wassertretanlage im Mai mit einer munteren Präsentation von allerhand Kneippschen Gesundheitstipps für den Alltag erfreute sich guten Zuspruchs.

Eine besondere Auszeichnung gab es 2017 für die multikulturelle Kinder- und Jugendgruppe Mitmachzirkus, die zur 20. Bundesversammlung des Kneipp-Bundes in Koblenz eingeladen waren, um dort ihre im Bereich Jugend, Integration und Soziales vorzustellen. Der stellvertretende Vorsitzende und Spartenleiter Karsten Rohlfs konnte aus den Hände der scheidenden Kneipp-Präsidentin Marion Caspers-Merk als Anerkennung eine Spende der Sebastian-Kneipp-Stiftung entgegennehmen. Bei verschiedenen Veranstaltungen war die Gruppe mit Vorführungen und Mitmachangeboten auch vor Ort zu sehen und bekam dafür allerhand Beifall.

Weiterhin wies der 1. Vorsitzende in seinem Bericht darauf hin, dass sich die Kurse und Vorträge des Vereins alle nach den fünf Säulen der Kneippschen Lehre gliedern, das sind Bewegung, Wasseranwendung, Heilkräutern, gesunde Ernährung und Lebensordnung. In der zuletzt genannten Säule bietet der Verein zweimal wöchentlich Yoga-Kurse, außerdem Qigong, Kurse zum Fasten und Entschlacken sowie für Atemtechnik und einen wöchentlichen Spielekurs „Spielend fit im Kopf“ an. Die angebotenen Kurse und Vorträge wurden zur Zufriedenheit des Vorstandes gut besucht. Als Ergänzung zu den regelmäßigen Angeboten soll in diesem Jahr eine neue Gruppe für Erlebniswandern eröffnet werden, die von Manuela Wegener als Übungsleiterin geleitet wird.

Auch für das Jahr 2018 ist wieder ein umfangreiches Angebot an Aktivitäten in Planung, einige davon haben schon stattgefunden. Anlässlich des Sebastian-Kneipp-Tags am 17. Mai wird es im Bürgertreff in Zusammenarbeit mit dem dortigen Verein zur Förderung interkulturellen Lebens und anderen Kooperationspartnern ein buntes und gesundes Programm für alle Altersgruppen geben.

Neben den regelmäßigen Kursen und Vorträgen ist eine Viertagesfahrt mit dem Bus nach Wiesmoor in Ostfriesland mit Tagesausflügen nach Aurich und in die Niederlande geplant. Außerdem finden auch dieses Jahr wieder Theaterfahrten zu den Domfestspielen in Bad Gandersheim und in Bad Hersfeld sowie eine „Schnupperkur“ für Mitglieder im Kneipp-Hotel Heikenberg in Bad Lauterberg statt, die auf Grund des guten Zuspruchs dieses Jahr bereits zum zwanzigsten Mal angeboten wird. Weitere Wanderungen und Tagesveranstaltungen werden kurzfristig organisiert und rechtzeitig bekannt gegeben. Die Fahrten und Ausflüge werden gemeinsam mit den Kneipp-Freunden aus Witzenhausen und Eschwege durchgeführt.

Jetzt fehlt nur noch die Kartoffelsuppe mit Wurst. Davon gab es allerdings reichlich. Zwischen den Vorträgen lud der Kneipp-Verein Münden die anwesenden Mitglieder und Gäste zu einer Stärkung aus der Küche des Mehrgenerationenhauses ein. Der kleine Imbiss schmeckte und sorgte zugleich für etwas Bewegung und Unterhaltung zwischendurch. Das kam allgemein gut an.

© Fotos: Kneipp-Verein Münden

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