40 Jahre Kneipp-Verein Münden 1975-2015

Im Jahr 2015 feierte der Kneipp-Verein Münden sein 40-jährigens Bestehen. Hier die Grußworte des damaligen 1. Vorsitzenden Dieter Scheibe und der Ehrenvorsitzenden Gudrun Rodewald zum Vereinsjubiläum.

 


Welch eine Leistung!

40 Jahre Kneipp-Verein, 40 Jahre stetes Bemühen,
das Motto der Kneipp-Bewegung „Gesunde Menschen“
zu vermitteln, zu verbreiten und danach zu handeln

Nach mündlicher Überlieferung haben sich im Jahr 1975 einige Kneippianer auf Veranlassung des Kneipp-Vereins Hannover zusammengefunden, um den Mündener Verein zu gründen. Anfangs waren es nur wenige Mitglieder, von denen auch gleich jeder einen Vereinsposten erhielt. Aus diesen Wenigen sind dann bis zum Jahr 1999 stattliche 140 Mitglieder geworden. Mit dieser Mitgliederzahl habe ich den Verein als Vorsitzender übernommen. Heute (2015) zählen wir die stolze Zahl von 250 Mitgliedern.

Alle Verantwortlichen unseres Vereins, Vorstand, Beirat und Übungsleiter waren und sind stets bemüht, im Sinne von Sebastian Kneipp zu handeln. Nur so haben wir es geschafft, in diesen 40 Jahren den Verein fest in unserer Stadt zu etablieren. Wir genießen Anerkennung und werden von allen Institutionen hervorragend unterstützt. Auch zukünftig werden wir unser Bestes geben, um das Erreichte zu erhalten.

Dieter Scheibe, 1. Vorsitzender

 


Grußwort der Ehrenvorsitzenden Gudrun Rodewald

40 Jahre Kneipp-Verein Münden e.V.
... und was ist in dieser Zeit alles geschehen

Als ich 1979 zu unserem Verein stieß, traf sich eine kleine Gruppe Gesundheitsinteressierter im Café Obst. Beate Reck (mit ihrem Mann Inhaber des Cafés), Gunda Görtelmeyer und Heidi Kirchner waren die ersten Gründungsmitglieder. Der kleine Verein zählte keine 10 Mitglieder. Gearbeitet wurde mit Feuereifer und bald entstanden die ersten Gruppen, Yoga, Gymnastik, Seniorentanz und Wandern. Es begannen auch erste Ausflugsfahrten und das „Vereinchen“ wurde zum Verein e.V. Mit einem eigenen Büro und mit Unterstützung des Arbeitsamtes (ABM) ging es richtig voran. Gunda, unsere langjährige Schatzmeisterin konnte ihr ehrenamtliches Engagement auf eine offizielle Basis stellen. Mai 1989 erschien die 1. Vereinszeitschrift, mit der wir eine Vorreiterposition hatten und die großes Aufsehen erregte. Auf Bundesebene schlug ein neuer Kurs „Bauchtanz“ ein wie eine Bombe. Es bedurfte einiger Informationen, diese Gruppe von einer gewissen „Anrüchigkeit“ zu befreien und den gesundheitlichen Wert deutlich zu machen.

20 Jahre habe ich mit großer Freude diese Öffentlichkeitsarbeit gemacht und wurde dabei von vielen Menschen, die auch zu Freunden wurden, unterstützt. Mein ganz besonderer Dank gilt unserem Schriftführer Günter Werner mit seiner Frau Brigitte Werner-Dauter. Die im Hintergrund geleistete Arbeit war getragen von einer hohen Sorgfalt und Fachkompetenz. Auch für die Unterstützung durch meine Vertreter Karl Dimmel und Günter Schröder möchte ich mich bedanken. Unsere zahlreichen Treffen im ESTRAGON, Klönnachmittage mit Thea Schmidt, Vorträge und Zusammenkünfte bleiben unvergessen. Eine Freude war und ist mir die Begegnung mit Dieter Scheibe, der 1999 die Vereinsführung übernahm. Wenn man nach 20-jähriger Aufbauarbeit das Ergebnis in die Hände eines Menschen legen kann, der mit Liebe und Engagement Verantwortung übernimmt und schon 16 Jahre den Verein sehr erfolgreich führt, kann man nur glücklich und dankbar sein.

Meine herzlichsten Grüße und Wünsche gelten meinem alten Verein, seinem alten/neuen Vorsitzenden und allen Mitarbeitern, dem Vorstand, den Beiräten und Übungsleitern sowie allen ungenannten Helfern im Hintergrund, die zum Wohl aller tätig sind.

Gudrun Rodewald, Ehrenvorsitzende

 


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