2019

Auf dieser Seite findet ihr Berichte und Bilder von den Aktivitäten des MitmachZirkus im Jahr 2019.

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31.10.2019

Spukige Spiele zu Halloween

Hann. Münden. Ein munteres Häuflein Hexen, gehörnte Monster und andere Gruselgestalten zeigte bei unserer spukigen Halloween-Olympiade, dass sie alle trotz Spinnenweben, klappernder Knochen und flatternder Zauberhüte dennoch richtig fit waren. Es war Geisterstunde im MitmachZirkus (kurz „MiZi“). Die übrigen MiZi-Akteure spukten vermutlich woanders umher, es stand schließlich ein langes Wochenende bevor. Diejenigen, die trotzdem gekommen waren, hatten bei den schauerlichen Wettbewerben eine Menge Spaß.

Die Spiele waren wirklich zum Fürchten, aber trotzdem gut für die Gesundheit. Auf dem Programm standen:

Rennen mit dem Hexenbesen,

Mitternachts-Fitness,

Teuflische Tücher,

Gespenster-Slalom und

Triff den Sarg.

An jeder Station galt es, möglichst viele Punkte zu sammeln. Dafür hatten sie sportlichen Gespenster bis zu drei Versuche zur Verfügung. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Am Ende gab es für die Teilnehmer „Süßes oder Saures“ (gruseligen Leckereien) und spannende Bücher passend zum Halloweenfest zu gewinnen.

Zum Glück hatten die helfenden Eltern bei so vielen gruseligen Akteuren keine Angst bekommen. Sie zählten fleißig die Punkte an den verschiedenen Stationen. Dafür nochmals ein herzliches Dankeschön! Hier ein paar Eindrücke von unserer spukigen Kinderolympiade zu Halloween.

  

© Fotos: MitmachZirkus

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06.10.2019

Bunte Zirkuskünste in historischer Rathaushalle

Hann. Münden. Zum Abschluss des Soziokulturprogramms beim Festival „DenkmalKunst – KunstDenkmal“ in Hann. Münden zeigten die Gastteilnehmer und Aktiven des MitmachZirkus (kurz „MiZi“) in einer Gala-Vorführung in der Rathaushalle, was sie zuvor in drei Workshops während des Festivals gelernt haben. Als „Denkmal“ für die Zirkuskünste diente die Jahnturnhalle der Grundschule am Wall, Mündens älteste massive Turnhalle aus dem Jahr 1892. In dieser Halle haben schon die Ururgroßväter der Kinder geturnt, als sie noch Kinder waren. Hier ging es drei Tage lang im wahrsten Sinne des Wortes rund, denn „circus“ heißt auf Lateinisch „Kreis“. Zwischendurch gab es in den Workshops außerdem lustige Spiele aus aller Welt.

An unserer Aktion nahmen 17 Kinder im Alter zwischen drei und zehn Jahren als Zirkuskünstler sowie mehrere Erwachsene aktiv oder als Zuschauer teil. Bis zuletzt wussten wir nicht, ob die Workshops überhaupt stattfinden. Die Termine lagen in den Ferien, viele Familien waren verreist. Trotz dieses Hindernisses fand unser Angebot zu guter Letzt noch genug Zuspruch, sogar mehr als erwartet. Rechnet man die Teilnehmer aller drei Workshop-Tage zusammen, so haben wir mit unseren Zirkuskünsten insgesamt 50 Menschen begeistert. Das ist schon eine stattliche Zahl.

Für die meisten Akteure war die Gala im Rathaus eine Premiere, so auch für MiZi-Trainerin Katharina. Sie wurde bei der Vorführung tatkräftig unterstützt von Helferin und Mutter Naja sowie bei einigen Übungen auch von Vater Sergej. An alle Mitwirkenden ein riesengroßes Dankeschön! Durch vielfältige Unterstützung lief alles reibungslos ab. Die Kinder hatten viel Spaß bei ihren munteren Aktionen. Außerdem brachten Eltern und Kindern gemeinsam noch ein paar besondere Kunststücke in das Programm ein. Das machte Eindruck und sorgte mit den übrigen Zirkuskünsten der Kinder für allerhand Applaus.

Umrahmt wurde das Zirkus-Programm durch die schwungvolle Musik der Grundbachmusikanten aus Laubach. Kontraste ziehen sich an, es war einfach herrlich. Blasmusik und Zirkus, die sich abwechselten, boten eine eindrucksvolle Mischung. Die Akteure und die Zuschauer hatten ihre Freude. Danach gab es noch Gedichte aus der Schreibwerkstatt beim Festival.

Für einen Außenstehenden war es vielleicht die „wuseligste“ Zirkusshow der Welt, dafür hätten wir eigentlich Eintritt nehmen müssen. Wir machten es aber kostenfrei. Obwohl..., das stimmt nicht ganz. Am Ende ging ein Hut herum für Spenden aus dem Publikum. Als der Hut zurückkam, war er gut gefüllt. Auch dafür sagen wir DANKE! Die Zirkuskinder bedankten sich bereits mit bunten Tüchern auf der Vorführfläche, von dieser Stelle auch nochmal einen nachträglichen Dank an alle, die gespendet haben.

Hier einige Bilder, die einen kleinen Eindruck von unserer Gala-Vorführung geben sollen. Die schöne Musik der Grundbachmusikanten vor, zwischendurch und nach unserer Show können wir leider nicht in Bildern wiedergeben. Stimmungsvoll war es trotzdem.

Zirkus in den Ferien

Wer nach unserer Darbietung oder beim Betrachten dieser Bildergalerie nun Spaß und Interesse an den Zirkuskünsten gefunden hat, kann uns gern während der Herbstferien im Ferienprogramm des MiZi besuchen. Jeder kann mitmachen, die Teilnahme ist kostenfrei.

  

  

© Fotos: Kneipp-Verein Münden

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11.08.2019

Zirkustag für Kinder und Eltern

Hann. Münden. Zum Abschluss des diesjährigen Sommer-Ferienprogramms lud der MitmachZirkus (kurz „MiZi“) am 10. August die Kinder und Eltern gemeinsam zu einem „Zirkustag“ in das Mehrgenerationenhaus ein. Auf dem Programm standen verschiedene Zirkuskünste und Spiele, die für Jung und Alt gleichermaßen geeignet waren und unabhängig vom Alter Freude bereiten. Das Besondere war, dass alle Aktivitäten im Sinne der Kneippschen Lehre auf die eine oder andere Weise auf die Förderung der Gesundheit abzielten.

Zu Beginn gab es erstmal ein Kennenlernspiel im Kreis (lateinisch circus). Dann ging es richtig los. Zirkuskunststücke kann man allein, zu zweit mit einem Partner oder in der Gruppe machen. Wir hatten hauptsächlich Einzel- und Partnerübungen im Programm. Beim Zuwerfen und Jonglieren mit Reifen ging es um Rhythmus und Konzentration. Eltern und Kinder arbeiteten zusammen. Die Übungen wurden immer schwieriger, bis beachtliche Nummern entstanden. Die chinesischen Teller (bunte Plastikteller, die auf Stäben gedreht werden) waren ebenfalls eine Herausforderung. Am Ende dieses ersten Themenblocks konnte jeder „seine“ Kunststücke auf der Bühne präsentieren. Es gab immer wieder Applaus für die tollen Aktionen.

Weiter ging es mit dem Springseil. Hier ging es um Bewegung und Koordination. Beim Seilspringen gibt es verschiedene Sprungvarianten. Darüber hinaus waren besonders die Kinder sehr erfinderisch, sich immer neue Sprünge über das Seil auszudenken. Dabei kann man nach einer Weile ganz schön aus der Puste kommen. Das Springen bringt allerdings auch gut den Kreislauf in Schwung.

Nach einer kurzen Verschnaufpause stand dann Partnerakrobatik auf dem Programm. Auch hier arbeiteten wieder Kinder und Eltern zusammen. Zunächst saßen die Erwachsenen auf einem Stuhl und die Kinder mussten den Eltern mit dem Gesicht zugewandt auf deren Knie steigen und dort balancieren. Danach hielten sich die Partner an den Händen und der Sitzende stand langsam auf. So entstand der Kniestand. Die zweite Variante war die Galionsfigur, bei der die Kinder nun mit dem Gesicht nach vorn auf die Knie der Eltern stiegen, den Körper gerade gespannt, während die Eltern sie an den Hüften hielten. Bei diesen Übungen standen Gleichgewicht und Körperbeherrschung im Mittelpunkt. Durch die erforderliche Körperspannung wird die Stützmuskulatur trainiert. Außerdem fördern die Figuren das Vertrauen der Akteure zueinander.

Im letzten Themenblock waren gesunde Fußübungen angesagt, auch das für Groß und Klein. Diese Übungen fördern die Feinmotorik und stärken die Fußmuskulatur. Beim munteren Bilderraten musste ein Teilnehmer ein Bild malen und der Partner das dargestellte möglichst schnell erraten. Gemalt wurde allerdings nicht mit den Händen, sondern mit den Füßen. Einen Stift mit den Zehen zu greifen, ihn festzuhalten und dann auch noch ein Bild zu malen, das erfordert schon einige Kunstfertigkeit. Bei zwei weiteren Spielen kamen ebenfalls die Füße zum Einsatz. Das eine Mal mussten kleine Tücher mit den Zehen gegriffen und in ein Ziel gebracht werden, das andere Mal waren Korken zu transportieren, das Ganze mit einem Partner um die Wette. Als Ziele lagen Reifen auf dem Boden. Wer schaffte es wohl, die meisten Tücher oder Korken in seinen Reifen zu bringen? Bei den Wettbewerben ging es spannend zu, die Ergebnisse waren oft sehr knapp. Eltern und Kinder hatten dabei ihren Spaß.

Zuletzt gab es nochmals ein paar Darbietungen auf der Bühne. Neue Ideen wollten gezeigt werden. Wir danken den Teilnehmern für ihr Interesse. Zusätzlich ein besonderes Dankeschön an die Helfer, für ihre Unterstützung.

Nach den Ferien Zirkustraining im MiZi

Nach den Sommerferien findet wieder unser Zirkustraining immer mittwochs um 17.30-19.00 Uhr und samstags um 10.00-12.00 Uhr in der Sporthalle Werraweg statt. Neueinsteiger sind herzlich willkommen. Für die Teilnahme gibt es keine Altersgrenze. Wer Lust hat, im MiZi mitzumachen, kann gern mal bei uns hereinschauen!

© Fotos: Kneipp-Verein Münden

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03.08.2019

Gesunde Spiele und eine Libelle als Gast

Hann. Münden. Im Rahmen des Sommer-Ferienprogramms des MitmachZirkus (kurz „MiZi“) lud der Kneipp-Verein Münden am ersten Augustwochenende zu der Aktion „Wassertreten und Spiele“ auf die Kneipp-Anlage im Klinikpark am Vogelsang ein. Zusätzlich zu den vorbereiteten Aktivitäten sorgten das herrlich warme Wetter und eine neugierige Libelle für einen tollen Nachmittag. Eine dunkle Wolke zu Beginn schreckte vielleicht Teilnehmer ab, sie brachte aber keinen Regen und war schnell verzogen.

Das kalte Wasser im Wassertretbecken zog die Kinder wie ein Magnet an. Anstatt Wassertreten war zunächst allerdings eher Plantschen angesagt. Auch das ist für Kinder durchaus gesund. Doch recht bald war auch die Neugier geweckt, was es denn wohl mit dem Wassertreten auf sich hat. Der Kneippianer Stefan zeigte, wie es richtig gemacht wird, und die Kinder machten es ihm nach. Ganz wie Storch Adebar stapften alle durch das Wasser. Wenn es dabei auch noch kräftig spritze, war die Stimmung umso besser. Das Armtauchbad schien eher etwas für die erwachsenen Teilnehmer zu sein, aber spritzen konnte man auch dort.

Nach dem kühlen Nass ging es auf den Barfußpfad. „Das kribbelt an den Füßen“, meinte der kleine Ben, als er gerade auf dem Kieselfeld eine Verschnaufpause einlegte. Die verschiedenen Untergründe sorgen für stimulierende Reize an den Fußsohlen. Je nach Gewöhnung kann es am Anfang bei groben Böden leicht schmerzhaft sein, doch man gewöhnt sich in der Regel schnell daran. Dann wird es sogar angenehm. Das Barfußgehen fördert motorische Fertigkeiten und schult die Sinneswahrnehmung sowie das Koordinationsvermögen, und das nicht nur bei Kindern. Die angeregte Durchblutung macht außerdem kalte Füße schnell wieder warm.

Auf der Wiese warteten bereits die Stationen der Kinderolympiade. Unsere „olympischen“ Disziplinen waren Seilspringen, Akrobatik, Tücher transportieren (mit den Füßen), Zielwerfen mit Plastiktellern und Hula-Hoop. Jede der Übungen konnte bis zu drei Mal absolviert werden. Für Groß und Klein boten sie durchaus die eine oder andere Herausforderung. Eines hatten alle Übungen gemeinsam: Jede war auf ihre Weise gesund. Zum Abschluss konnten sich die Kinder für die erreichten Punkte ihre Preise selbst aussuchen. Bücher und Leckereien gab es für die Teilnehmer reichlich zur Auswahl.

Viele große Augen gab es, als eine Mutter eine Libelle auf einem Zweig herbeibrachte. Das stattliche Tier war wohl neugierig, was wir in ihrem Reich so trieben. Die Libelle zeigte keinerlei Angst, als alle sie staunend betrachteten. Von den Kindern hatte keines zuvor eine lebende Libelle gesehen und auch die Erwachsenen mussten teilweise lange zurückdenken. Diese Insekten sind bei uns leider sehr selten geworden. Wir haben unseren Gast daher schnell wieder an einen ruhigen Platz gesetzt. Unsere Kneipp-Anlage hat einiges zu bieten. Dazu gehört nicht zuletzt auch eine wunderschöne Natur, die sie umgibt.

  

© Fotos: Kneipp-Verein Münden

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14.07.2019

Kneipp, Smoveys und Zirkus beim Open-Air-Festival

Hann. Münden. Wassertreten geht auch im Regen. Das ist kein Scherz. Beim Open-Air-Festival „Rock for Tolerance“ am 13. Juli auf dem Tanzwerder war der Kneipp-Verein Münden mit einem Info- und Aktionsstand sowie einem Angebot des MitmachZirkus (kurz „MiZi“) für Kinder beteiligt. Eine umfangreiche Regenfront sorgte allerdings am Nachmittag für viel Feuchtigkeit. Davon ließen wir uns aber nicht abschrecken. Kein Kneippianer fürchtet das Wasser, auch nicht von oben. Drumherum gab es neben dem Rock-Konzert noch verschiedene Angebote für das leibliche Wohl sowie andere Aktivitäten zum Zuschauen und Mitmachen, zum Beispiel die Ausstellungsstände sozialer und kultureller Projekte, Malen und Basteln für die Kinder oder Kistenklettern bei der Feuerwehr.

An unserem Stand gab es vielfältige Ratschläge für ein gesundes Leben. Trotz des Regenwetters kamen immer wieder Besucher, die sich über Möglichkeiten, sich nach der Kneippschen Lehre gesund zu halten, ebenso wie über die Angebote unseres Vereins informierten. Wer wollte, konnte mal die Smoveys (Schwingringe) ausprobieren oder sich das Nordic Walking mit der richtigen Verwendung der Sticks erklären lassen. Infomaterial und Kneipp-Journale gab es reichlich. Sogar unsere „mobile Wassertretanlage“ – mehrere mit Wasser gefüllte Schüsseln vor unserem Stand – konnten wir für die Presse zum Einsatz bringen. Gesund ist Wassertreten sogar bei Regen, aber eben alles in Maßen.

Auch das Kinderprogramm „Zirkus zum Ausprobieren“ des MiZi war insgesamt überraschend gut besucht. Unsere Zirkusarena verlegten wir wegen des Wetters kurzer Hand in das Ausstellungszelt. Dort wurde es zwar etwas eng, da auch noch andere Anbieter vor dem Regen dorthin flüchteten, doch für Zirkuskunststücke reichte es aus. In unserem Kneipp-Infopavillon boten wir unsererseits dem Projekt „DenkmalKunst – KunstDenkmal“ (Kunstfestival in historischen Gebäuden der Altstadt) Unterschlupf vor dem Regen. Das machten wir gern, denn es ist eine tolle Initiative. Unsere neue MiZi-Trainerin Katharina und die Helfer hatten beim Zirkusangebot die meiste Zeit gut zu tun. Gegen Ende wurde es hier sogar noch einmal richtig voll.

Beim Arbeiten mit den verschiedenen Zirkusgeräten waren sogar richtige Talente zu entdecken. Wie da einige Nachwuchsartisten (die das zum ersten Mal machten!) nach etwas Üben schließlich sogar auf den Laufkugeln Ringe in der Luft jonglierten, über ein Seil sprangen und andere Akrobatik vollführten, das war schon mehr als beeindruckend. Eltern halfen mit und waren auch ein tolles Publikum. Die geplante Vorführung vor der Bühne fiel leider durch den Regen buchstäblich ins Wasser. Wir würden uns aber sehr freuen, wenn der eine oder andere Schnuppergast uns nach dem Festival auch mal im Ferienprogramm des MiZi besuchen würde.

Wir verabschiedeten uns mit den meisten anderen Anbietern am Abend, bis in die Nacht konnte allerdings beim Festival noch weiter gerockt werden. Ein herzliches Dankeschön an alle, die an dem Angebot des Kneipp-Vereins Münden mitgewirkt und beim Auf- und Abbau geholfen haben. Alles in allem war es eine tolle Sache und allem voran eine zeichensetzende Aktion für mehr Toleranz und ein besseres Miteinander. Das unterstützen wir gern und sagen Danke dafür, dass wir mit dabei sein durften.

  

  

© Fotos: Kneipp-Verein Münden

Zur Webseite von „Rock for Tolerance“ | Ausstellung 2019: Mitmachzirkus (MiZi)

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22.06.2019

Spiele für die Fitness zum Sommeranfang

Hann. Münden. Das herrlich warme Frühsommerwetter nutzen wir im MitmachZirkus aus für eine Fitness-Olympiade unter freiem Himmel. Auf der Sportfreianlage hinter der Sporthalle warteten fünf Stationen mit Übungen, bei denen unter anderem Körperbeherrschung, Konzentration und Geschick gefordert waren. Wegen anderer Aktivitäten drumherum (und vielleicht auch wegen des schönen Wetters) war die Beteiligung nicht allzu groß, das machte aber nichts. Für diejenigen, die gekommen waren, gab es sogar etwas zu gewinnen. Die an den Stationen zusammengetragenen Punkte konnten am Ende in Leckereien sowie in bunt bebilderte und spannende Bücher eingetauscht werden. Ihre Preise hatten sich die eifrigen Teilnehmer schließlich auch verdient.

Unsere Fitness-Olympiade bestand aus den folgenden Übungen:

Berühr die Schnur
Ein Springseil wurde von zwei Personen nacheinander in der Höhe von Knie, Hüfte und Schulter gespannt gehalten. Bei den ersten beiden Höhen (Knie, Hüfte) musste der Spieler das Seil im Sprung mit beiden Füßen berühren, bei der dritten Höhe (Schulter) reichte es aus, wenn das Seil in der Luft mit einem Fuß berührt wurde. So hatten die Akteure allerhand zu springen. Jeder konnte ausprobieren, wie es am besten klappt. Je nach erreichter Höhe gab es für Knie 1 Punkt, für Hüfte 2 Punkte und für Schulter sogar 3 Punkte.

Seilspringen
Das ist ein Klassiker des Fitness-Sports. Bei uns hatte jeder Spieler 60 Minuten Zeit, um möglichst oft über das Springseil zu springen. Jeder erfolgreiche Sprung wurde gezählt. Bei dieser Übung waren Ausdauer und Konzentration besonders nützlich. Für 10 Sprünge gab es 1 Punkt, für 30 Sprünge 2 Punkte und wer sogar 60 Sprünge schaffte, der bekam 3 Punkte.

Tücher transportieren
Zwei Reifen lagen im Abstand von etwa 3 Metern auf dem Boden. In einem der Reifen lagen zu Beginn 25-30 kleine Tücher. Die Aufgabe bestand darin, die Tücher einzeln mit den Füßen – ohne dabei die Hände zu benutzen – in den zweiten Reifen zu transportieren. Das Greifen mit den Zehen ist besonders gesund für die Fußmuskulatur. Die Zeitvorgabe war auch hier 60 Minuten je Spieler. Für 5 Tücher im zweiten Reifen gab es 1 Punkt, für 10 Tücher 2 Punkte und für 20 Tücher 3 Punkte.

Zielwerfen
Auch für dieses Spiel lagen wieder zwei Reifen im Abstand von diesmal 3-4 Metern auf dem Boden, der zweite Reifen als Ziel war etwas größer. Jeder Spieler stand nun mit einem Stapel von 15-20 kleinen Plastiktellern im ersten Reifen und musste versuchen, die Teller nacheinander in das Ziel zu werden. Jeder Teller, der im zweiten Reifen liegen blieb oder den Reifen berührte, wurde gezählt. Bei leichter Luftbewegung, wie wir sie hatten, war es gar nicht so einfach, die Teller ins Ziel zu bringen. Für 3 Teller im Ziel gab es 1 Punkt, für 6 Teller 2 Punkte und für 12 Teller 3 Punkte.

Hula-Hoop
Hier noch ein weiterer Klassiker. Die Aufgabe bestand darin, den Hula-Hoop-Reifen möglichst lange mit den Hüften zu schwingen. Auch das ist für Ungeübte gar nicht so einfach. Wir hatten allerdings ein paar richtige Könner unter den Akteuren. Wer seinen Reifen 10 Sekunden in der Luft in Bewegung hielt (das ist gerade für jüngere Kinder schon eine Herausforderung), der bekam 1 Punkt, für 30 Sekunden gab es 2 Punkte und für 60 Sekunden 3 Punkte.

Jede dieser Übungen konnte bis zu drei Mal absolviert werden, die Ergebnisse wurden jeweils in eine Teilnehmerkarte eingetragen. Am Ende wurden alle Punkte zusammengezählt. In der Reihenfolge der errichten Punkte konnten sich die Teilnehmer ihre Preise aussuchen. Bei einer breiten Altersstreuung oder bei vielen Teilnehmern können mehrere Gruppen eingeteilt werden, damit die Liste der Platzierungen nicht gar zu lang wird (wer möchte schon gern auf dem 20. Platz sein).

Probiert eine solche Fitness-Olympiade doch auch mal aus!

Unsere Bilder hier zeigen, wie es geht. Es gibt allerdings noch viele weitere Übungen, die man ebenfalls nutzen kann. Gesunde Bewegung ist gar nicht so schwierig, man muss nur einfach damit anfangen. Viel Spaß dabei.

  

© Fotos: Kneipp-Verein Münden

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27.05.2019

Wie der Löwe zu seinem Wasser kam

Hann. Münden. Mit allerhand munteren Spielen rund um das Lesen hatten die Teilnehmer des MitmachZirkus (kurz „MiZi“) diesmal eine etwas andere Übungsstunde, als sie sonst gewöhnt sind. Die Leiterin des Lesenetzwerks im Mündener Kulturring, Christa Tischmeier, war am 25. Mai als Gast in den MiZi gekommen, um dort die Aktion „Lesen in Bewegung“ zu präsentieren. Die großen und kleinen Zirkuskünstler des MiZi hatten dabei eine Menge Spaß.

Zu Beginn sollte sich jeder Teilnehmer erstmal in der Sprache seines Lieblingstieres vorstellen. Der Hund bellte, die Katze miaute, der Tiger fauchte und der Uhu mache „Uhu“. Das war alles noch einfach. Wie aber spricht das Meerschweinchen oder das Kaninchen? Die Kinder fanden auch darauf eine passende Antwort. Danach nochmal alle zusammen: Was für ein tierischer Lärm! Nach dieser Begrüßung konnte das Lesen beginnen.

Aus einem bunt bebilderten Buch trug Christa Tischmeier die Geschichte „Der durstige Löwe“ vor. Der arme Löwe in der Wüste konnte einem wirklich leidtun. Um seinen Durst zu löschen, fehlte ihm immer die passende Kleidung. Mal brauchte er eine Krawatte, mal einen Hut, mal Strümpfe, mal Schuhe, mal eine Brille und so weiter, um Wasser zu bekommen. Die Kinder mussten die jeweiligen Kleidungsstücke suchen, die irgendwo in der Halle versteckt waren. Meist fanden die Helfer des Löwen sie auch, aber immer zu spät. Schon war wieder eine neue Bekleidung angesagt. Doch dann Glück im Unglück: Für seine inzwischen recht bunte Verkleidung gewann der Löwe – welch ein Wunder – 500 Kästen Mineralwasser. Damit konnte der Löwe endlich seinen Durst löschen.

Mit einem Partnerspiel ging es gleich weiter. Die Mitspieler mussten sich zu zweit zusammenfinden. Einer von beiden bekam die Aufgabe, einen kurzen Text aus einer Zeitschrift laut vorzulesen, während der andere Partner gleichzeitig einen Luftballon in der Luft bewegen musste, ohne dabei die Hände zu verwenden. Beides war gar nicht so einfach und gemeinsam bot es eine spannende Herausforderung. Die Kinder zeigten allerdings viel Geschick, und das sowohl beim Jonglieren des Luftballons als auch beim Lesen.

Kurze Verschnaufpause. Danach folgte ein Würfel-Parcours. An drei Stationen war jeweils eine bestimmte Zahl zu würfeln. Wenn dies gelang, erhielt der Spieler entweder ein ganzes Wort oder eine Silbe. Die Wörter waren als Pantomime darzustellen, die übrigen Mitspieler mussten es erraten. Hund, Katze, Maus und noch allerhand mehr. Die Kinder hatten ihren Spaß beim Vorführen und beim Raten. Die Silben hingegen konnte man sammeln, um am Ende möglichst viele Worte daraus zusammenzubauen. Hier ein „zen“, da ein „len“ und ein „fen“. Mal sehen, was die anderen Spieler noch haben. Zum Glück ein „gril“ und ein „lau“. So entstanden die Worte „grillen“ und „laufen“.

Zum Abschluss lud Christa Tischmeier zu einem Ausflug in das Weltall ein, und auch das wieder mit einer Geschichte. Ein Barren wurde zum Raumschiff und die Kinder starteten in eine fremde Welt. Die Menschen dort benehmen sich alle ganz seltsam und die Kinder mussten es nachmachen. Mit den Armen schwingen, mal schnell und mal langsam, sich eng zusammenrollen oder auf beiden Beinen zugleich hüpfen – das waren nur einige der Aktionen, die darzustellen waren. Zum Schluss waren aller wieder sicher auf der Erde gelandet. Zum Glück, denn Phantasie macht irgendwie auch müde.

Als kleines Dankeschön für das Mitmachen konnten sich jedes Kind ein Buch auswählen, um darin auch zu Hause noch weiter zu lesen. Wer viel liest, ist schlau – das weiß doch jeder. Und sich etwas Ruhe und Zeit zu nehmen, um ab und zu mal eine spannende oder interessante Geschichte zu lesen, ist außerdem gesund und macht Spaß. Wir danken Christa Tischmeier vom Lesenetzwerk für die tolle Aktion im MiZi.

  

© Fotos: MitmachZirkus

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20.05.2019

Neue tolle Zirkusgeräte von Rock for Tolerance

Hann. Münden. In unserem MitmachZirkus (kurz „MiZi“) kann jetzt noch mehr akrobatisch „herumgekugelt“ und sich sportlich fit gehalten werden. Dank einer großzügigen Spende des Vereins Rock for Tolerance (RFT) in Höhe von sage und schreibe 850 Euro konnten wir unter anderem zwei neue Laufkugeln für unser Zirkustraining beschaffen, insgesamt haben wir jetzt fünf davon. Unsere jungen Akrobaten haben sie sofort ausprobiert. Außerdem haben wir noch 40 farbige Jongliertücher, fünf lange Gymnastikbänder, viele bunte Springseile zum Üben und Spielen, zwei Speed-Ropes mit Kugellagern und Stahlseilen für die Könner, ein Double-Dutch-Set mit zwei umweltfreundlichen Fünf-Meter-Baumwollseilen sowie verschiedene kleinere Jonglier- und Gymnastikgeräte von der Spende gekauft. Das Training im MiZi wird damit auf alle Fälle noch bunter und gesünder werden.

Die offizielle Spendenübergabe fand am 18. Mai beim Zirkustraining des MiZi statt. Die Vorstandsmitglieder Marco Hepe und Ingo Maaßen von RFT überbrachten einen symbolischen Scheck in beachtlicher Größe, den der erste Vorsitzende des Kneipp-Vereins Münden, Karsten Rohlfs, für den MiZi mit Freude entgegennahm. Die Zirkuskinder zeigten damit sogleich ihre Kunststücke. Dann formierten sich alle gemeinsam zu einer großen Pyramide, die beiden RFT-Gäste bildeten dabei ein festes Fundament. „Mein Respekt für die, die das öfter machen“, meine Ingo Maaßen nach dieser zirkusreifen Aktion. Weitere Mitglieder des Vorstands und Beirats des Kneipp-Vereins waren in die Sporthalle gekommen und bedankte sich für die Spende. Mit diesen Bildern von der Spendenübergabe sagen wir auch von hieraus nochmal ein herzliches Dankeschön an RFT!

Beim diesjährigen Open-Air-Festival „Rock for Tolerance“ am 13. Juli auf dem Tanzwerder wird der MiZi wieder mit einem offenen Mitmachangebot und eventuell zusätzlich mit einer kleinen Präsentation beteiligt sein. Wir hoffen auf zahlreiche Teilnehmer und Gäste.

© Fotos: Kneipp-Verein Münden

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19.05.2019

Zirkus ist gesund und macht Spaß

Hann. Münden. Bei der Veranstaltung zum Sebastian-Kneipp-Tag am 17. Mai im Mehrgenerationenhaus der Stadt Hann. Münden zeigten die Akteure des MitmachZirkus (kurz „MiZi“) eine bunte und aktionsreiche Kinder-Zirkus-Show. Und was für eine! Es war die erste große Vorführung in diesem Jahr und das Programm war wirklich riesig. Die Beteiligung war ebenfalls beachtlilch.

Nach den Osterferien haben wir mit den Proben für unsere Show begonnen. Bei fast jedem Zirkustraining kamen neue Inhalte hinzu. Das Programm wuchs und wuchs, die Zahl der Teilnehmer in unserer Zirkusgruppe erfreulicherweise auch. Für ein Teil der Kinder war die Aufführung daher eine Premiere.

Das erste Mal vor dem Publikum zu stehen, was für eine Aufregung! Doch das Lampenfieber spornt an, so gelangen schließlich sogar schwierige Kunststücke. Das wurde dann auch immer wieder von den Zuschauern mit Applaus honoriert.

Aber nicht nur die Neueinsteiger zeigten ihr Können, auch die Könner toppten sich immer wieder aufs Neue. Die elfjährige Laura wagte sich zum ersten Mal vor Publikum auf die freie Laufkugel, und das gleich mit den schwierigsten Übungen. Alles lief bestens. Einfach nur: Wow! Zusammen mit der vier Jahre älteren Vita studierte sie zusätzlich eine kleine gemeinsame Übungsreihe in akrobatischer Sportgymnastik ein, die allerhand Eindruck machte. Auch das war wieder einen kräftigen Applaus wert. Nochmal: Wow!

Einige der Newcomer wagten sich sogar an die Übungen der Könner heran. Mit der richtigen Hilfestellung und etwas Mut geschahen bisweilen kleine Wunder. Ein großer Teil der Übungen war allerdings gar nicht so schwer und einfach nur gesund (zum Beispiel Yoga-Figuren). Da wollte fast jeder mitmachen. Deshalb war die Vorführfläche oftmals richtig voll mit jungen Zirkuskünstlern. Trainerin Irina und Helferin Heike hatten alle Hände voll zu tun, die Kinder immer in die richtige Position zu bringen und die Übungen abzusichern. Und alles hat prima geklappt.

Von hieraus nochmal ein riesengroßes Dankeschön an alle, die mitgemacht haben. Nachfolgend eine Auswahl Bilder von unserer Show. Sie zeigen mehr, als viele Worte zu sagen vermögen.

  

  

  

  

  

© Fotos: MitmachZirkus

Beitrag in der Rückschau des Kneipp-Vereins Münden

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20.04.2019

Muntere Jagd nach Ostereiern

Hann. Münden. Am Anfang des heutigen Ferienprogramms am Ostersamstag stand eine muntere Ostereierjagd. Der frühlingshafte Sonnenschein lockte nach draußen. Warm und schön war es, was wollte man mehr. Zunächst zogen ein paar „Osterhasen“ mit großen Beuteln los, um die vielen Ostereier und andere Sachen auf dem benachbarten Schulhof zu verstecken. Hier ein Ei unter den Busch, dort ein Hase neben den Baum, dann noch ein Ei zwischen die Blumen… so ging es eine ganze Weile, bis jedes Teil sein Versteck gefunden hat. Die Kinder konnten derweil in der Sporthalle mit Trainerin Irina spielen.

Dann schließlich kamen die „Hasen“ nach getaner Arbeit zurück. Jetzt waren die Kinder an der Reihe. Sie konnten es kaum erwarten, bis die Suche begann. Und los ging die wilde Jagd. Man konnte gar nicht so schnell zusehen, wie der Zirkusnachwuchs über den Schulhof sauste. Die Körbe und Beutel füllten sich. Neben den Leckereien gab es auch noch einige hölzerne und tönerne Hasenfiguren zu finden, die zum Abschluss gegen Bücher eingetauscht werden konnten. Diese waren besonders begehrt.

In der warmen Vormittagssonne liefen die Kinder kreuz und quer über den Platz. Da liegt noch ein Ei. Die Eltern und Großeltern hatten ihre Freude zuzusehen, mussten aber auch mal trösten, wenn dem eifrigen Eierjäger ein anderer das gefundene Stück vor der Nase wegschnappte. Das kann bei allem Eifer schon mal passieren. Es gab aber noch genug Ostereier und Osterhasen, die noch immer in ihrem Versteck auf einen Finder warteten. Niemand ging leer aus.

Irgendwann war dann doch alles gefunden, was es zu finden gab. Ob da nicht doch noch irgendwo ein verstecktes Ei schlummert? Egal. Nun gingen wir zusammen zurück in die Sporthalle. Dort warteten bereits allerhand Sport- und Zirkusgeräte auf die eben noch eifrigen Eierjäger. Nein, müde waren die Kinder noch nicht. Jetzt konnte erstmal kräftig geturnt und getobt werden. Sich vor dem Osterfest tüchtig zu bewegen, ist durchaus eine gesunde Sache. Davon wurde bei uns auch reichlich Gebrauch gemacht.

Bei so viel Bewegung vor dem Fest kann man eigentlich nur noch „Frohe Ostern!“ wünschen. Das tue ich hiermit auch. Bleibt alle aktiv und gesund.

Wir wünschen allen ein frohes und gesundes Osterfest.

© Fotos: MitmachZirkus

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